Die Richtlinie dafür tritt heute in Kraft. Damit können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Investitionen für mehr Ressourcenschonung und -effizienz fördern lassen – mit bis zu 60 Prozent der Investitionssumme. Für die kommenden fünf Jahre stehen dafür rund 13,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Dazu erklärt Minister Kummer: „Mit mehr Ressourceneffizienz kann sich unsere Wirtschaft modernisieren und Kosten senken. Hier wollen wir gerade den kleineren und mittleren Unternehmen unter die Arme greifen, die jede zusätzliche Investition genau abwägen müssen. Unsere erneuerte Förderung unterstützt bei Beratungen und Investitionen. Durch Ressourcenschonung und -effizienz können Unternehmen beispielsweise Schnittreste reduzieren, Rohstoffe wiederverwenden oder Wasser einsparen. Optimierte Material-Kreisläufe sind der beste Weg, kostengünstig, umweltschonend und zukunftssicher zu wirtschaften."
Insbesondere werden folgende Investitionen gefördert:
- Investitionen in Regenwasser- oder Brauchwasseraufbereitungs- und Nutzungsanlagen inkl. Speicher
- Mehrkosten bei der Verwendung ressourcenschonender Materialien und Bauweisen beim Gebäudebau der Unternehmen, z.B. Holzbau
- Investitionen für Reparatur und Aufarbeitung zurückgenommener, im Unternehmen hergestellter, Produkte
- Investitionen in Verlust- und Verbrauchsdatenerfassung und -auswertung
- Demonstrationsvorhabe, z.B. die Erprobung neuer Technologien
Die Landesenergieagentur ThEGA bietet den KMU zudem eine kostenlose Erstberatung an, um geeignete Projekte und passende Förderungen zusammenzubringen.
Hintergrund:
Informationen zur Erstberatung: https://www.thega.de/energieberatung-unternehmen/
Informationen zur Förderrichtlinie: https://umwelt.thueringen.de/ministerium/unsere-foerderprogramme/green-invest-ress
Anmeldeunterlagen: http://www.aufbaubank.de/greeninvest-ressourcen
