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Im Gewerbepark Simson in Suhl startet die nächste Phase der Altlastensanierung – Umweltminister Kummer übergibt symbolischen Freistellungsbescheid


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten

Ein bedeutender Meilenstein für den Gewerbepark Simson in Suhl: Umweltminister Tilo Kummer übergibt symbolisch den Freistellungsbescheid über 13,9 Millionen Euro an die Gewerbepark Simson GmbH (GPSG),

Minister übergibt einen Scheck zur Altlastensanierung im Gewerbepark Simson in Suhl.
Foto: Jacob Schröter

ein Tochterunternehmen der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH (GESA). Die GPSG wurde für das ehemalige Betriebsgelände des VEB Fahrzeug- und Gerätewerk Simson Suhl mit Bescheid des Thüringer Landesverwaltungsamtes von den Kosten für die Altlastenbeseitigung nach dem Umweltrahmengesetz freigestellt.

Mit der Übergabe dieses Bescheides ist die Finanzierung der nächsten Phase der Altlastensanierung auf dem Gelände gesichert. Der symbolische Spatenstich steht für den Start weiterer erforderlicher Sanierungsarbeiten auf diesem Areal mit einer Fläche von rund 21 Hektar.

„Als Südthüringer freue ich mich besonders, dass wir durch diese Unterstützung des Landes die Sanierung des Gewerbeparks Simson vorantreiben und damit neue Chancen für Wirtschaft und Arbeitsplätze schaffen können“, betont Minister Kummer. „Mit diesem wichtigen Vorhaben zeigt Thüringen, wie gezieltes Engagement für Umwelt, Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung die Regionen stärkt.“

Der Gewerbepark verbindet über 280 Jahre Industriegeschichte mit moderner Nutzung. Historische Gebäude und die Produktion von Simson-Mopeds wie Schwalbe und S51 zeugen von der industriellen Tradition, während die Sanierung auch die zukünftige gewerbliche Nutzung des Standortes ermöglicht.

Der Auftrag der GESA/GPSG am Standort besteht darin, die vorhandenen Altlasten zu sanieren und die Flächen möglichst so aufzubereiten, dass sie wieder für arbeitsplatzschaffende oder -erhaltende Investitionen zur Verfügung stehen. Der Geschäftsführer der GESA/GPSG, Dr. Ulrich Wöstmann, betont die Bedeutung einer solchen Finanzierung für die regionale Wirtschaft: „Die Unterstützung des Landes ermöglicht es uns, den Gewerbepark nachhaltig zu sanieren, womit insbesondere bestehende Arbeitsplätze gesichert und vorhandener Raum zur Ansiedlung neuer Unternehmen aufgewertet wird.“

Der Oberbürgermeister der Stadt Suhl, André Knapp, ergänzt: „Die Sanierung des Gewerbeparks Simson ist ein starkes Signal für die Stadt Suhl. Wir erhalten wertvolle Industrieflächen, schaffen Arbeitsplätze vor Ort und stärken den Standort langfristig.“

Sanierungsvorbereitend wurden 2023 die Gebäude „Alte Schmiede“ und „Gesenkbau“ auf einer Fläche von ca. 2.600 Quadratmetern zurückgebaut (Kosten: ca. 335.000 €), um künftig eine sichere Nutzung zu gewährleisten. Mit der Sanierung wird der Gewerbepark Simson zu einem Beispiel für nachhaltige Nutzung, wirtschaftliche Entwicklung und die Verbindung von industrieller Tradition und Zukunft in Thüringen.

 

 

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