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Informationsveranstaltung zum Standortauswahlverfahren für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle – Dialog zwischen Bund und Kommunen


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten

Das Thüringer Umweltministerium hat heute eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand des Auswahlverfahrens für einen Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle initiiert, um den Dialog zwischen Bundesstellen und Kommunen,

Fasser mit Atommüll

die im Verfahren noch nicht ausgeschlossen wurden, zu fördern. Rund 65 Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise und kreisfreien Städte in Thüringen sowie der noch im Auswahlverfahren befindlichen Kommunen – darunter vier Landräte sowie viele zuständige leitende Mitarbeitende von Landratsämtern und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister – nutzten die Gelegenheit, direkt mit den Bundesstellen ins Gespräch zu kommen.

Vertreterinnen und Vertreter der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) sowie des Nationalen Begleitgremiums (NBG) standen den Kommunen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Umweltminister Tilo Kummer betonte: „Die Endlagersuche geht alle Bürgerinnen und Bürger an. Deshalb möchten wir vor Ort umfassend informieren, Dialog ermöglichen und den Prozess kritisch begleiten. Transparenz zwischen den Bundesinstitutionen und der kommunalen Ebene ist uns dabei ein besonderes Anliegen.“

 

Hintergrund: 2013 beschloss der Deutsche Bundestag mit breiter Mehrheit einen Neustart der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Bis zum Jahr 2031 soll ein Standort gefunden werden, der die bestmögliche Sicherheit von radioaktiven Abfällen für eine Million Jahre gewährleistet. Die Endlagersuche ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und liegt in der Verantwortung des Bundes. Koordiniert wird sie vom BASE und der BGE. Zuletzt hatte die BGE im November 2025 ihren aktuellen Arbeitsstand veröffentlicht und in Thüringen weitere Gebiete als ungeeignet oder gering geeignet eingestuft:

https://umwelt.thueringen.de/aktuelles/anzeigenmedieninformationen/endlager

Das Standortauswahlverfahren wird kontinuierlich in einer vom TMUENF eingerichteten Begleitgruppe aus dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen, dem Thüringischen Landkreistag e. V. und der Planungsverbände aktiv begleitet.

Allgemeine Fragen und Antworten zur Endlagersuche:

https://umwelt.thueringen.de/themen/bergbau-strahlenschutz-endlagersuche/endlagersuche

 

 

 

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