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Neues Wolfsterritorium am Kalmberg


Erstellt von Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten

Für den Kalmberg hat das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs (KWBL) des Umweltministeriums jetzt ein neues Wolfsterritorium bestätigt.

Wolf, Foto Roman Bjuty/iStock
Wolf, Foto Roman Bjuty/iStock

Seit längerem gab es vereinzelte Nachweise. Nun ist mit Hilfe von Fotofallenaufnahmen und genetischen Proben der Status eines Wolfspaares gefestigt worden.

Damit gibt es in Thüringen derzeit sieben Wolfsterritorien, „Neustadt am Rennsteig“, „Ohrdruf“, „Altenburg“, „Trusetal-Seligenthal“ und „Hainich“ mit je einem Rudel, sowie die Territorien „Kalmberg“, und „Ilfeld“ mit je einem Wolfspaar. Die Gesamtzahl der nachgewiesen standorttreuen Tiere in Thüringen liegt derzeit bei etwa 30 Tieren.

Das Monitoring in der Region Kalmberg wird bereits durch verschiedene Akteure aus dem Forst und der Jägerschaft tatkräftig unterstützt.

Thüringen unterstützt Nutztierhalter über die Richtlinie Wolf/Luchs bei der Finanzierung von Herdenschutzmaßnahmen und entschädigt vom Wolf gerissene Nutztiere. Im Frühjahr werden vom Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs weitere Schulungstermine für interessierte Jäger geplant. Ziel der Ausbildung soll das präzise Erkennen und Bewerten von Rissgeschehnissen sein, so dass Begutachtungen von gerissenem Wild direkt von geschulten Personen vor Ort erfolgen kann.

Für alle Nachfragen aus der Region (sowie für ganz Thüringen) ist das Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs erreichbar. Telefon: 0361 573 941 941 und E-Mail: KompetenzWBL@tmuenf.thueringen.de.

Alle Informationen zum Wolf, auch zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen sind hier veröffentlicht: Herdenschutz

 

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